Das Mädchen erzählte den Polizeibeamten, dass sie einen Mann mit einer Maske unter ihrem Bett gesehen habe: Niemand glaubte ihr – bis sie die Aufnahmen der Überwachungskamera überprüften 😱😱
Es war ein ganz gewöhnlicher Abend. Die Straßen der Stadt waren vom sanften Licht der Laternen erfüllt, und die Menschen gingen ihren Geschäften nach: Einige führten ihre Hunde aus, andere kamen von der Arbeit zurück, wieder andere unterhielten sich vor dem Laden. Eine Polizeistreife – ein grauer SUV mit einem markanten Streifen – fuhr langsam am Gehweg entlang. Darin saßen zwei Beamte – Kowaljow und Melnikowa.
— Ruhig heute Nacht, — gähnte Kowaljow und blickte aus dem Fenster.
— Wenn es doch immer so wäre, — lächelte Melnikowa, — aber meistens ist es die Ruhe vor dem Sturm.
Sie hatte kaum ausgesprochen, als ein kleines Mädchen – höchstens fünf Jahre alt – barfuß aus dem Eingang eines Hauses rannte, im Hasenpyjama, mit offenen blonden Haaren. Panik stand ihr ins Gesicht geschrieben.
Sie lief direkt auf den Streifenwagen zu. Kowaljow trat sofort auf die Bremse, und die Beamten sprangen heraus.
— Hey, alles in Ordnung? — Melnikowa ging in die Hocke vor dem Mädchen.
— Ihr… ihr seid doch die Polizei, oder? — keuchte das Kind.
— Ja, Süße. Was ist passiert?
— Unter meinem Bett… da ist ein Mann. Er trägt eine Maske. Ich hab ihn gesehen.
— Wo sind deine Eltern? — runzelte Kowaljow die Stirn.
— Mama ist im Bad. Ich hab nach ihr gerufen, aber sie meinte nur, ich soll ihr keine Angst machen.
Die Beamten wechselten einen Blick. Es klang wie eine kindliche Fantasie, aber die Augen des Mädchens zitterten vor echter Angst.
— Wie sah er aus? — fragte Melnikowa sanft.
— Schwarze Kleidung. Eine Maske, wie ein Ninja. Ich bin aufgewacht und hab gesehen, wie er unter mein Bett gekrochen ist. Er dachte, ich schlafe…
— Und dann bist du weggelaufen? — hakte Kowaljow nach.
— Ja. Sofort. Ich hab mich im Schrank versteckt, aber dann hab ich euer Auto vom Fenster aus gesehen…
— Gut, — nickte Melnikowa. — Dann schauen wir lieber nach. Sicher ist sicher.
Die Wohnung lag im dritten Stock. Die Mutter des Mädchens — eine erschrockene und etwas verlegene Frau im Bademantel — versicherte, sie habe nichts gehört und gedacht, ihre Tochter hätte nur Angst im Dunkeln.
— In letzter Zeit sagt sie oft, dass sich jemand in der Ecke versteckt, — entschuldigte sich die Frau. — Sie hat eine lebhafte Fantasie.
Die Beamten durchsuchten das Zimmer mit Taschenlampen. Unter dem Bett war nichts.
— Vielleicht ist er weggelaufen… — flüsterte das Mädchen von der Tür aus. — Aber ich hab ihn wirklich gesehen. Ehrlich!
Kowaljow wollte es schon mit einem Scherz abtun, doch Melnikowa hielt ihn mit einer Handbewegung auf.
— Moment. Schauen wir uns die Kameras an. Ihr Blick ist zu sicher. So etwas denkt man sich nicht einfach aus.
Was sie auf den Aufnahmen sahen, schockierte alle 😱😱 Fortsetzung im ersten Kommentar 👇👇
Die Aufzeichnungen verwandelten sich in einen echten Thriller. Etwa fünfzehn Minuten bevor das Mädchen auf die Straße lief, war bei einem nahegelegenen Haus ein Einbruch gefilmt worden. Zwei Männer in schwarzen Kleidern rannten mit Taschen in den Händen aus dem Gebäude.
Eine andere Kamera zeigte, dass einer von ihnen während der Flucht den Streifenwagen bemerkte, abrupt um die Ecke bog, ein Fallrohr hochkletterte und durch ein leicht geöffnetes Fenster schlüpfte — in die Wohnung im dritten Stock. Genau in die Wohnung, in der das Mädchen wohnte.
— Das ist er… — hauchte Melnikowa. — Und das war buchstäblich eine Minute, bevor sie zu uns gelaufen ist.
Im nächsten Clip sah man den Mann aus einem Fenster auf der anderen Seite des Gebäudes springen und im Hof verschwinden.
Der Verdächtige wurde am nächsten Tag gefasst — sein Komplize war noch in derselben Nacht verhaftet worden und verriet ihn im Austausch für eine mildere Strafe.